Kupfer – ein „grüner“ Rohstoff?
Perus Kupferminen als Lieferanten der Energiewende
Termin
Fr. 19.06.2026, 19:30
Beschreibung
Die moderne, globalisierte Welt ist in hohem Maße auf Kupfer angewiesen. Der Rohstoff ist unverzichtbar für Verkehr, Stromnetze und zahlreiche technologische Anwendungen. Mit der Energiewende steigt die Nachfrage nach diesem Metall erheblich und damit auch der Druck auf die Abbauregionen.
In Peru, dem weltweit zweitgrößten Kupferproduzenten, werden Bergbauprojekte zunehmend ausgeweitet. Diese Entwicklung hat erhebliche ökologische und soziale Folgen und stößt vielerorts auf den Widerstand der lokalen Bevölkerung Sowohl die peruanische als auch die deutsche Regierung setzen auf den Ausbau des Handels und die Sicherung der Rohstoffversorgung. Gleichzeitig organisieren sich in Peru Gemeinden und soziale Bewegungen, um die Auswirkungen des Bergbaus auf ihre Territorien anzuprangern und ihre Rechte einzufordern. Auch in der Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa entstehen zunehmend Initiativen, die Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten wollen.
In diesem Workshop werden wir über die aktuelle Ausweitung des Bergbaus in Peru, über die betroffenen Gemeinden und Abbaugebiete sprechen sowie uns über mögliche Solidarität und Handlungsspielräume austauschen.
Referentin:
Vanessa Schaeffer Manrique ist Juristin. In Peru arbeitete sie unter anderem mit den NGOs Cooperacción und Red Muqui zusammen. In Deutschland ist sie für die Erzdiözese Freiburg und die Infostelle Peru tätig. Ihre Schwerpunkte sind Umweltrecht, Rohstoffpolitik und Menschenrechte in Lateinamerika.
Veranstaltungsort
Pfarrheim St. Peter
Schulweg 3
79271 St. Peter
Veranstalter
Perugruppe St. Peter







